Keine Heilsgewissheit für römische Katholiken


  Ich habe euch geschrieben, Kinder, weil ihr den Vater erkannt habt.
Ich habe euch, Väter, geschrieben, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist.
Ich habe euch, ihr jungen Männer, geschrieben, weil ihr stark seid
und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.

Die Bibel – 1Johannes 2:14

 

 


 

Der römische Katholik kennt keine Heilsgewissheit und darf seines Heils nicht sicher sein, weder für sich noch für die nach ihrer Lehre im Fegefeuer qualvoll leidenden Angehörigen. Er weiss ja nie, ob seine lieben Angehörigen jetzt noch furchtbar leiden oder ob sie jetzt im Himmel sind. Er weiss nicht, wann er genug getan hat. Darum vererben auch manche römische Katholiken einen Teil ihres Vermögens oder einen ansehnlichen Geldbetrag der Kirche, in der Hoffnung, dadurch ihre Seelenruhe finden zu können. Der fromme römische Katholik lebt in ständiger Angst um seine verstorbenen Angehörigen und um seine eigene Zukunft in der Ewigkeit. Nebst all den Ablässen betet er ständig für die Verstorbenen und bittet die »Mutter Gottes« und die »Heiligen«, Fürsprache bei Gott einzulegen.

Die meisten Sonderund Irrlehren der röm.-kath. Kirche sind schleichend in das christliche Leben hineingeflossen. Anfangs wurden solche Lehren meist von Volksgruppen, die Gottes Wort nicht kannten und von heidnischen Riten geprägt waren, praktiziert. Solche okkulten und spiritistischen Handlungen wurden schliesslich von einem Bischof legalisiert und allmählich auf die ganze römische Kirche ausgeweitet. Sodann entwickelten römische Theologen und Philosophen daraus eine Lehre. Von Jahrhundert zu Jahrhundert steigerte sich der religiöse Eifer, der Fanatismus in der Entfaltung von solchen religiösen, unheilvollen Praktiken und Lehren.

Die röm.-kath. Kirche setzt dafür den Namen Gottes ein, missbraucht Gott und sein Wort, um ihren Seelenterror über Jahrhunderte hindurch an den ahnungslosen Gläubigen auszuüben. Sie verbot auch darum dem Volk, die Bibel in der Muttersprache zu lesen.

Es gibt weder von Jesus noch von den Aposteln her eine Rechtfertigung für diesen Missbrauch der Gnade Gottes, die bis heute schreckliches Elend, unsägliches Leid und Tränen über die Menschen brachte. Der Vatikan hält an dieser Bussund Ablasspraxis gemäss neuem Kirchenrecht fest, zum einen, weil gemäss seiner Lehre die Päpste nicht irren können, zum andem, weil ihm dieser Totenkult jährlich Millionen einbringt.

Der Apostel Petrus hat das Gegenteil gelehrt:

»Ihr wisst, dass ihr aus eurer sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um I Silber oder Gold, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel« (1 Petrus 1,18).

Jesus, die Apostel und Maria wissen nichts von diesem Kult, den Gott in seinem Wort einen Greuel nennt! Sie hätten unter keinen Umständen ein solch religiöses System unterstützt ja, sie hätten ein solches System verlassen um dem Willen Gottes, des Vaters, in Liebe zu entsprechen.

Der Apostel Paulus ermahnt die Christen von Korinth, von denen einzelne durch ihr Verhalten vom Weg der Wahrheit abirren wollten:

»Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes wie Gott gesagt hat: Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.' Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab, spricht der Herr...« (2 Korinther 6,14-17).

Der Apostel Johannes schreibt uns in Offenbarung 18,4-5:

»Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget, denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeit gedacht.«

 

Heilsgewissheit für Christen

Die röm.-kath. Kirche verwirft die Rechtfertigunglehre Jesu und der Apostel und hält nach wie vor fest:

»Niemand darf, solange er in diesem sterblichen Leben wandelt, soweit in das verborgene Geheimnis der göttlichen Vorherbestimmung (zum Heil) eindringen wollen, dass er mit Sicherheit behaupten könnte, er sei in der Zahl der Vorherbestimmten, als ob der Gerechtfertigte nicht mehr sündigen oder, wenn er auch gesündigt, sich eine abermalige Bekehrung mit Sicherheit versprechen könnte. Denn ohne ganz besondere Offenbarung Gottes kann man nicht wissen, wen Gott sich erwählt hat.«1

»Wer behauptet, der wiedergeborene und gerechtfertigte Mensch sei aufgrund des Glaubens gehalten, zu glauben, er sei sicher in der Zahl der Vorherbestimmten, der sei ausgeschlossen«2

Damit werden Jesus Christus und die Apostel von den Päpsten ausgeschlossen. Jesus und die Apostel lehren, dass wir im Glauben an Jesus Christus gerechtfertigt sind und dass derjenige, der in Jesus Christus gerecht gemacht ist, von ihm das ewige Leben als Gabe empfängt. Ist die Botschaft Jesu an die Menschen im Auftrag des Vaters etwa keine besondere Offenbarung Gottes?

Jesus hat das Leben in sich selbst:

»Denn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich selbst zu haben« (Johannes 5,26).

Jesus lebte gemäss dem Willen und dem Wesen des himmlischen Vaters. Das Wesen des Teufels war nicht in ihm, darum konnte ihn der Tod nicht festhalten. Er hat für alle Menschen den Tod erlitten:

»... aber den, der nur für kurze Zeit unter die Engel erniedrigt war, Jesus, ihn sehen wir um seines Todesleidens willen mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt es war nämlich Gottes gnädiger Wille, das er für alle den Tod erlitt« (Hebräer 2,9). .

Wer Jesus Christus glaubt und gehorcht, hat ewiges Leben:

»Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben, er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen« (Johannes 5,24).

Der Teufel will die Menschen von einer Ganzhingabe an Gott abhalten, damit sie orientierungslos bleiben und er sie schädigen kann, wann und wie er will. Jesus aber schenkt jenen, die ihm gehorchen, nicht nur ewiges Leben, sondern Leben im Überfluss:

»Der Dieb (Teufel) kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten,. ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben« (Johannes 10,19).

Das neue Leben ist ein reines Geschenk für jeden, der zu Jesus Christus kommt und ihm glaubt und sein Wort annimmt. Paulus kann darum den Christen von Ephesus schreiben:

»Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft Gott hat es geschenkt nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann« (Epheser 2,8-9).

Den Christen von Rom schreibt er:

»Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn« (Römer 6,23).

Johannes der Täufer predigt unmissverständlich:

»Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben,. wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm« (Johannes 3,35-36).

Wer also Jesus Christus nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, weil er in der Sünde bleibt.

»Denn der Lohn der Sünde ist der Tod...« (Römer 6,23a).

Jesus Christus ist vollkommen alles in die Hand gegeben. Er schenkt das ewige Leben.

»... die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn« (Römer 6,23b).

Wir verstehen jetzt auch besser, warum Jesus Christus dem Ratsherm Nikodemus sagt:

»Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen« (Johannes 3,3).

»Was muss ich nun gemäss dem Willen Gottes und der Lehre der Apostel an konkreten Schritten tun, um gerettet zu werden, um in der Heilsgewissheit Jesus Christus nachfolgen zu können?«,

so magst du fragen! Vielleicht warst du bis anhin ein gewissenhafter religiöser Mensch. Du hast viel Gutes getan und in deinem bisherigen Leben viele religiöse Pflichten und Sakramente mehr oder weniger eingehalten und gewissenhaft erfüllt. Du hast dich an die Gesetze und Pflichten irgendeiner Kirche gehalten und geglaubt, durch all das den Himmel zu verdienen. Du hast bisher geglaubt, dass die Kindertaufe und die Zugehörigkeit zu einer Religion dich erretten. Du hast geglaubt, dass sie die Garantie und Sicherheit für das ewige Leben sind. All das war gut gemeint, weil es dich Menschen so gelehrt haben. Du berufst dich bei alledem auf grosse religiöse Führer, die in der Welt hohe Titel und Namen tragen und die sich auf frühere Menschen berufen. Sie haben dir beigebracht, dass sie im Namen Gottes reden. Um diese Meinung aufrecht zu erhalten, picken sie einige Bibelstellen aus dem Zusammenhang der Heiligen Schrift heraus, um dich an sie zu binden. Du hast dich an ihnen und ihren Lehrmeinungen festgeklammert, weil sich diese Führer auf Gott berufen, wie die religiösen Führer zur Zeit Jesu es taten (Lies Johannes 8,37-59). Jesus sagt zu diesen religiösen Führern:

»Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt« (Johannes 8,43),

»weil mein Wort nicht Raum in euch findet« (Johannes 8,37).

»Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid« (Johannes 8,47).

Jesus Christus und die Apostel nennen folgende Schritte der Umkehr:

1. Erkenne, dass du ein Sünder und gemäss Gottes Lehre in der Heiligen Schrift für immer verloren bist! Der Apostel Paulus lehrt:

»Denn es gibt keinen Unterschied: Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren« (Römer 3,22-23).

(Lies dazu: Johannes 8,24 16,9 Römer 3,9-12. 23-24 5,12 6,23a ., 7,10-11 1 Korinther 5,21 Jakobus 1,15 1 Johannes 1,8-10.)

2. Erkenne, dass Jesus Christus für dich am Kreuz von Golgatha gelitten hat und gestorben ist, um dich von allen deinen Sünden loszukaufen. Der Apostel Petrus bekennt:

»Er hat keine Sünde begangen und in seinem Mund war kein trügerisches Wort. Er wurde geschmäht, schmähte aber nicht er litt, drohte aber nicht, sondern überliess seine Sache dem gerechten Richter. Er hat unsere Sünden mit seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot seien für die Sünden und für die Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr geheilt« (1 Petrus 2,22-24).

(Lies dazu: Matthäus 1,21 Johannes 1,29 2 Korinther 5,21 Titus 3,5 Apostelgeschichte 2,23 4,12 1 Johannes 1,7.)

Jesus sagt zu Thomas:

»Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben niemand kommt zum Vater ausser durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen« (Johannes 14,6-7).

3. Bringe deine Sünden vor Gott. Wende dich in Reue von ihnen ab. Bitte Jesus Christus, dass er durch sein Verdienst am Kreuz von Golgatha dich jetzt gerecht spricht. Paulus lehrt:

»Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus« (Römer 3,24).

(Lies dazu: Lukas 15,7,' Römer 6,23b,' 1 Johannes 1,9.12.16.)

»... die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus« (Römer 6,23b).

Der Apostel Paulus betont:

»Der aus Glauben Gerechte wird leben« (Römer 1,17 Galater 3,11).

»So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben,' wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden« (Römer 8,16-17).

4. Danke Gott für dieses unverdiente Geschenk der Neugeburt. Nimm die Worte Jesu ernst:

»Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr kei ne Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht den getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen« (Johannes 15,4-5).

(Lies dazu: Johannes 6,29 Römer 5,5 10,11 11,6 Galater 2,16 5,4 Epheser 2,8 2 Timotheus 1,9 Titus 3,5.)

Freue dich darüber, weil du dich jetzt an das Wort Gottes halten kannst:

»Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selbst unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind« (Römer 8,14-16).

5. Schaffe unter der Führung des Heiligen Geistes alles aus deinem Leben hinaus, was dem Willen Gottes nicht entspricht. Das Wort Gottes zeigt dir schrittweise auf, was und wie du das tun sollst. Die Führung des Heiligen Geistes in deinem Inneren orientiert sich immer am Wort Gottes, weil Gott seinem Wort nicht widerspricht. Darum bleibe dieser Führung gehorsam:

»Viele aber von denen, die gläubig geworden waren, kamen und bekannten und gestanden ihre Taten. Viele aber von denen, die vorwitzige Künste getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen, und sie berechneten ihren Wert und kamen auf fünfzigtausend Silberdrachmen. So wuchs das Wort des Herrn mit Macht und erwies sich als kräftig« (Apostelgeschichte 19,18-20).

Wo Menschen Schaden durch dich erlitten haben, bringe diesen in Ordnung, so wirst du viel Freude und Frieden ernten.

»Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden« (Römer 12,18).

6. Lass dich taufen! Jesus sagt:

»Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet« (Markus 16,16).

(Lies dazu: Matthäus 28,19 Apostelgeschichte 2,38.41 8,12 16,13-15.30-34 18,8 19,5-7 22,14-16 Römer 6,3-4.)

Diesen Gehorsamsschritt vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt wirst du mit Freude und Dankbarkeit gerne vollziehen.

Du bist jetzt mit Gott versöhnt:

»Gerecht gemacht durch Glauben, haben wir Frieden mit Gott, durch Jesus Christus unseren Herrn. Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes« (Römer 5,1-2).

7. Kein Christ kann für sich allein leben. Jesus Christus ist das Haupt der Gemeinde. Er ist das Haupt des Leibes, nicht nur eines Gliedes allein. Viele Glieder miteinander machen den Leib aus (vgl. 1 Korinther 12). Suche die nächste biblische Gemeinde auf und schliesse dich ihr an.

In christlichen Gemeinden wird die Bibel, das Wort Gottes, als oberste Norm gelehrt. Lukas schreibt:

»Sie verharrten in der Lehre der Apostel« (Apostelgeschichte 2,42). Den Christen von Philippi schreibt Paulus:

»... indem ihr das Wort des Lebensfesthaltet« (Philipper 2,16).

Lies täglich im Wort Gottes und lass dich im Wort Gottes anhaltend unterweisen. Als christiche Sekten werden diejenigen Gemeinschaften oder Kirchen bezeichnet, die neben der Lehre der Bibel ihre Sonder- und Irrlehren aufstellen. Es sind Lehren, die nicht der Heiligen Schrift entsprechen. Sekten erheben für ihre Lehren Unfehlbarkeits- und Absolutheitsanspruch. Sie machen das Heil ihrer Mitglieder von ihren Sonder- und Irrlehren abhängig. Das ist Götzendienst. Götzendiener werden das Reich Gottes nicht schauen (1 Korinther 6,9 Offenbarung 21,8). Von ihren Lehren halte dich fern!

(Lies dazu: 2 Korinther 2,6,14-18 Galater 1,6-9 Epheser 4,14-15 Kolloser 1,23 2,4.8 2 Thessalonicher 3,6 1 Timotheus 4,1-3 6,3-4.20-21 2 Timotheus 3,12-17 Titus 1,9.14 2 Johannes 9-10 Judas 1,3.)

8. Bekenne dich zu Jesus Christus! Gott

»will, das alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen« (1 Timotheus 2,4).

Wenn du Christi Sinn (2 Korinther 2,16) in dir hast, wird es eine Freude für dich sein, Jesus Christus zu bekennen.

»Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt, wird Gerechtigkeit und Heil erlangen« (Römer 10,10).

9. Wer Jesus Christus gemäss der Lehre der Apostel (des Neuen Testamentes) bekennt, wird auch Schmach erleiden. Diese I Schmach musste Jesus Christus, unser Heiland, bei seiner Verurteilung vor der Volksmasse von seiten der Priester erdulden:

»Die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um falsche Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tod verurteilen zu können« (Matthäus 26,59). »Dann spuckten sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn, andere ohrfeigten ihn...« (Matthäus 26,67).

 

Ebenso erduldeten auch die Apostel und Jünger des Herrn Schmach:

»Da erhoben sich voll Eifersucht der Hohepriester und alle, die auf seiner Seite standen ... Sie lies sen die Apostel verhaften und in das öffentliche Gefängnis stecken« (Apostelgeschichte 5,17-18).

»Sie ...riefen die Apostel herein und liessen sie auspeitschen,. dann verboten sie ihnen im Namen Jesu zu predigen und liessen sie frei. Sie alle gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren für seinen Namen Schmach zu erleiden, und Tag für Tag lehrten sie unermüdlich im Tempel und in den Häusern und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus« (Apostelgeschichte 5,40-42).

Paulus schreibt dem jungen Pastor Timotheus:

»Alle aber auch, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden... Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist. Da du weisst, von wem du gelernt hast, und weil du von Kind auf die Heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Jesus Christus ist« (2 Timotheus 3,12-15).

Jesus Christus ermutigt uns auch mit folgenden Worten zum Bekenntnis für ihn und die Boschaft Gottes:

»Selig, die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird gross sein« (Matthäus 5,10-12).

Überwinden und Ausharren sind Brücken, die bis hin ins ewige Leben reichen. Sie gehören zu einem echten christlichen Zeugnis. Jesus sagt:

»Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden« (Matthäus 10.22).

»Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube« (I Johannes 5,4). Von Offenbarung 2,7-3,21 ist dir gesagt, von welchem Segen der Überwinder heimgesucht ist und heimgesucht sein wird. (Lies dazu im Hebräer die Kapitel 10-13.)

10. Freue dich über die himmlischen Wohnungen, die Jesus Christus dir vorbereitet:

»Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin« (Johannes 14,1-3).

11. Freue dich darüber, dass du im Buch des Lebens eingetragen bist:

»... freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind« (Lukas 10,20). »Wer überwindet, der wird so mit weissen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln« (Offenbarung 3,5).

(Lies dazu: DanieI12,1 Philipper 4,3 Offenbarung 17,8 20,11-15.)

12. Harre auf die Wiederkunft des Herrn!

»Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel gehen sehen« (Apostelgeschichte 1,11).

An vielen Stellen im Neuen Testament spricht Jesus von seiner Wiederkunft. Ebenso bekennen seine Wiederkunft die Apostel. Diese Verheissungen erfüllen die Christen mit Freude und schenken ihnen Ausharren. (Lies dazu Matthäus 24 25 Jakobus 16,16 1 Korinther 15,33 1 Thessa1onicher 2,19 3,13 4,15 5,1.23 2 Thessalonicher 2,1-12 Hebräer 9,28.10,37 Jakobus 5,7-8 2 Petrus 1,16 3,1-18 1 Johannes 2,28 Offenbarung 3,11 22,6-21.)

Über ihre Heilsgewissheit freuen sich die in Jesus Christus neugeborenen oder wiedergeborenen Menschen von Herzen. Auch als wiedergeborene, gerechtfertigte, gerecht gemachte Menschen, als Christen, fallen wir in Sünde. Die Bibel sagt:

»Denn siebenmal fällt der Gerechte und steht wieder auf..« (Sprüche 24,16).

Aber mit unermesslichem Dank begegnen wir Gott, dem Herrn, täglich neu und bekennen unsere Sünden,

»Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht,' er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns« (1 Johannes 1,8-10).

Die gerechtfertigten Menschen, die Christen, wissen, dass auch auf sie ein Gericht wartet, nämlich das Preisgericht, von dem Paulus in 1 Korinther 3,12-17 schreibt. (Siehe : Lehrten Jesus und die Apostel die Existenz eines Fegefeuers? )

 

Grégor DALLIARD

Mit Erlaubniss - EP - 11/2002


[1] Neuner-Roos: Der Glaube der Kirche, Pustet, Nr. 809, S. 508

[2] Ebd., Nr. 833, S. 515

 

  ©   Gregor DALLIARD

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